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AllegroSurf Konfiguration |
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Damit in Ihrem Netzwerk AllegroSurf voll zur Geltung kommt, müssen
Sie noch die wichtigsten Dienste konfigurieren: |
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- DHCP -
Dynamic Host Configuration Protocol
- WWW -
World Wide Web für HTTP (Hyper Text Transfer Protocol)
- SMTP -
Simple Mail Transfer Protocol
- POP3 -
Post Office Protocol Version 3
- IMAP -
Internet Message Access Protocol
- FTP -
File Transfer Protocol
- DNS -
Domain Name System
- kaskadierter
Proxy
- SOCKS Proxy
- TCP Mapping - Transmission Control Protocol - verschlüsselt / komprimiert
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DHCP (Dynamic Host Configuration Protocol) |
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Mittels DHCP ersparen Sie sich das mühsame Konfigurieren der einzelnen
PCs in Ihrem lokalen Netzwerk. Ein sogenannter DHCP Server, wie AllegroSurf
einer sein kann, weist den anderen Rechnern einfach bei deren Start IP
Adressen, Netzmasken, Default-Gateways und andere Werte für deren
Netzwerkeinstellungen zu.
Ihr Vorteil: Sie sparen sich die Arbeit, Ihr Netz mühsam per
IP Adresse zu konfigurieren und zu dokumentieren, neue Geräte werden
einfach angesteckt und können sofort loslegen.
Um diesen Vorteil mit AllegroSurf zu nutzen, gehen Sie wie folgt vor:
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- Als erstes definieren Sie einen IP Adressbereich (Scope), der DHCP
Server vergibt aus diesem Pool dann die IP Adressen.
- Starten Sie den AllegroSurf Voyager, verbinden Sie sich mit der
AllegroSurf Engine und wählen Sie im Menübaum links "Dienste".
Rechts erscheint die Liste der verschiedenen Dienste.
- Wählen Sie "DHCP Server". Vordefiniert sind der Anschluss, auf
dem AllegroSurf DHCP-Anforderungen erwartet (67) sowie die Schnittstelle
auf der Verbindungen angenommen werden (die IP Adresse Ihres
AllegroSurf Servers).
- Vorsicht geboten ist bei der Definition einer DHCP Scope, dem Adresspool.
Vergewissern Sie sich bitte, dass bei einem lokalen Netzwerk
(Ihr Rechner hat dann zB die IP Adresse 192.168.0.1), die Scope nicht
die Adresse Ihres AllegroSurf Servers einschließt, hier geht's
also erst mit 192.168.0.2 los und endet beispielsweise mit 192.168.0.254. Achten Sie bitte auch darauf, dass die Scope auch keine IP Adressen einschliesst, die in Ihrem Netz schon statisch vergeben sind.
- Damit der Dienst auch seinen Betrieb aufnimmt, klicken Sie mit
der rechten Maustaste auf "DHCP Server" und wählen Sie "Start".
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mehr zu DHCP finden Sie auf dieser Site: http://www.dhcp.org/
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WWW (World Wide Web) |
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Das Kürzel "www" kennen Sie sicherlich von den bekannten
Internet-URLs: "http://www.kapper.net/" oder ähnliches.
AllegroSurf ist ein HTTP Proxy. Das bedeutet, es nimmt lokale HTTP
Anforderungen (typischerweise von Browsern) an und löst diese
entweder durch Daten aus dem eigenen Cache oder durch das Anfordern
der Daten aus dem Internet auf.
Wollen Sie den HTTP Proxyserver in AllegroSurf ändern, gehen Sie
wie folgt vor:
- Starten Sie den AllegroSurf Voyager und verbinden Sie sich
mit der AllegroSurf Engine.
- Wählen Sie im Menübaum links "Dienste".
- Legen Sie einen WWW Proxyserver an oder wählen Sie einen bestehenden
aus der Liste.
- Tragen Sie im Feld "Akzeptiere Verbindungen auf Anschluss" die
Anschlussnummer ein, auf der AllegroSurf HTTP Anforderungen erwarten soll
(zB 80 oder auch oft verwendet 8080).
- Sorgen Sie aber dafür, dass in Ihrem Browser auch eben dieser Proxyanschluss
(und die IP-Adressen des AllegroSurf Servers in Ihrem LAN) eingetragen
ist.
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SMTP (Simple Mail Transfer Protocol) |
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Dieses Protokoll ist für den Versand Ihrer eMails zuständig.
Wenn Sie den AllegroSurf Voyager starten und ihn mit Ihrem AllegroSurf
Server verbinden, wählen Sie links im Menübaum "Dienste".
Sie werden sehen, dass der SMTP Proxy im Grunde ein besonders konfiguriertes
TCP-Mapping ist. Vergewissern Sie sich, dass der richtige Anschluss
(Standard 25) ausgewählt wurde. Tragen Sie dann unter "TCP
Mapping" Ihren SMTP-Mailserver ein, welcher Ihnen beispielsweise
von Ihrem Provider genannt wurde. |
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POP3 (Post Office Protocol Version 3) |
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Um eMails zu empfangen, konfiguieren Sie einen
POP3 Proxyserver. Wichtig dabei ist, dass Sie festlegen, auf welchem
Anschluss der Proxyserver
auf Anforderungen warten soll (Standard 110) und wie das Trennzeichen
definiert ist. Das Trennzeichen kommt dann ins Spiel, wenn Sie Ihr
eMail Programm konfigurieren.
Dort müssen Sie als Posteingangsserver den Namen oder die IP Adresse
des Rechners eintragen auf der die AllegroSurf Engine läuft. Im
Feld für den "Benutzer" tragen Sie den Benutzernamen
ein gefolgt von dem Trennzeichen (zB #). Daran hängen Sie den
Namen Ihres Mailservers (zB mail.anbieter.at). Das alles ergibt zum
Beispiel: mein_konto#pop.kapper.net.
Alternativ können Sie im POP3 Proxyserver von AllegroSurf auch
noch Ihren Standard-POP3-Server direkt angeben und müssen dann
nicht Ihre POP3-Konten um "#popserver" erweitern. Aktivieren
Sie dazu im POP3-Proxy "Anforderungen, die nicht für den
Proxydienst bestimmt sind, weiterleiten an" und geben Sie dort
den POP-Server an, beispielsweise "pop.kapper.net", wenn
Sie Ihre eMail-Konten bei kapper.net nutzen wollen.
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IMAP4 (Internet Message Access Protocol
V4 ) |
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Eine weitere Möglichkeit für den eMail-Empfang ist IMAP. Es wird wie SMTP
auch als TCP Mapping konfiguriert und zwar mit Anschluss 143. Im eMail
Programm müssen Sie auch hier die Einstellung so ändern,
dass die Anforderung auf die AllegroSurf Engine umgeleitet wird, also
der IMAP-Server quasi der AllegroSurf Server wird. Tragen Sie im Feld
für den Posteingangsserver den Namen oder die IP Adresse des Rechners
ein auf dem die AllegroSurf Engine läuft.
Mehr zu IMAP4 finden Sie im Netz unter http://www.imap.org/. |
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FTP (File Transfer Protocol) |
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Es ist wichtig, dass der Anschluss die richtige Nummer aufweist (Standard
21). Legen Sie hier auch fest, wie Benutzer und FTP Server von einander
getrennt werden (zB mit "@" wie in User@ftp.kapper.net).
In Ihrem FTP-Client, zB dem FTP Voyager, wählen Sie dann für
den Internet-Zugang am besten die Methode "UserID = User@site:port". |
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DNS (Domain Name System) |
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Der DNS Proxyserver erlaubt es AllegroSurf als lokaler DNS zu agieren
und so DNS-Anforderungen anzunehmen und zu beantworten. Standardmäßig
werden die Einstellungen für den Nameserver von AllegroSurf
automatisch aus den Windows-Einstellungen übernommen. Wenn Sie
in Windows keine Einstellungen für den DNS Server eingetragen
haben, so bleibt das Feld für den Server leer. Sie sollten dann
den Angaben Ihres Internet Service Providers folgen und dessen DNS-Server
hier eintragen. Um Ihren Rechner für DNS zu konfigurieren, klicken
Sie auf "Netzwerkumgebung" oder "Netzwerk". Wählen
Sie das TCP/IP Protokoll und anschließend DNS. Geben Sie dort
die IP Adresse Ihres AllegroSurf Proxyservers ein - oder aber Sie
lassen sich den DNS-Server automatisch via DHCP zuweisen. |
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kaskadierter Proxy |
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Wenn Sie das Glück haben, dass Ihr Internet
Provider Ihnen auch einen HTTP Proxyserver anbietet, dann können
Sie davon profitieren, in dem Sie einen kaskadierten Proxyserver für
AllegroSurf definieren. Damit wird das Surfen für Sie nochmals
beschleunigt. Wählen Sie im Menübaum "Dienste", selektieren Sie den
gewünschten WWW Proxyserver und tragen Sie unter dem Menüpunkt "WWW
| kaskadierter
Proxy" ein,
wie dieser Proxyserver zu erreichen ist. |
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TCP Mapping Proxyserver |
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Sie wollen eine Punkt-zu-Punkt Verbindungen zwischen zwei AllegroSurf Engines herstellen? Dann sind Sie hier richtig. Legen Sie einen TCP Proxyserver in beiden Engines an und referenzieren Sie jeweils auf den anderen. Wenn diese Verbindung dann auch noch SSL-verschlüsselt oder komprimiert sein soll, aktivieren Sie "gegengleich" die beiden Optionen.
Natürlich können Sie über TCP Mapping Proxies auch normale Verbindungen herstellen, wobei ein bestimmter Anschluss am AllegroSurf Engine Rechner auf einen angegebenen geleitet wird.
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Haben wir etwas vergessen? Schicken Sie uns doch eine
eMail: support@allegrosurf.info |
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