AllegroSurf Weiterentwicklung und Vertrieb wurden per 31.12.2011 eingestellt!
 
 
   
 
  AllegroSurf Konfiguration  
     
  Damit in Ihrem Netzwerk AllegroSurf voll zur Geltung kommt, müssen Sie noch die wichtigsten Dienste konfigurieren:  
     
 
  • DHCP - Dynamic Host Configuration Protocol
  • WWW - World Wide Web für HTTP (Hyper Text Transfer Protocol)
  • SMTP - Simple Mail Transfer Protocol
  • POP3 - Post Office Protocol Version 3
  • IMAP - Internet Message Access Protocol
  • FTP - File Transfer Protocol
  • DNS - Domain Name System
  • kaskadierter Proxy
  • SOCKS Proxy
  • TCP Mapping - Transmission Control Protocol - verschlüsselt / komprimiert
 
   
  DHCP (Dynamic Host Configuration Protocol)    
     
  Mittels DHCP ersparen Sie sich das mühsame Konfigurieren der einzelnen PCs in Ihrem lokalen Netzwerk. Ein sogenannter DHCP Server, wie AllegroSurf einer sein kann, weist den anderen Rechnern einfach bei deren Start IP Adressen, Netzmasken, Default-Gateways und andere Werte für deren Netzwerkeinstellungen zu.
Ihr Vorteil: Sie sparen sich die Arbeit, Ihr Netz mühsam per IP Adresse zu konfigurieren und zu dokumentieren, neue Geräte werden einfach angesteckt und können sofort loslegen.
Um diesen Vorteil mit AllegroSurf zu nutzen, gehen Sie wie folgt vor:

 
     
 
  • Als erstes definieren Sie einen IP Adressbereich (Scope), der DHCP Server vergibt aus diesem Pool dann die IP Adressen.
  • Starten Sie den AllegroSurf Voyager, verbinden Sie sich mit der AllegroSurf Engine und wählen Sie im Menübaum links "Dienste". Rechts erscheint die Liste der verschiedenen Dienste.
  • Wählen Sie "DHCP Server". Vordefiniert sind der Anschluss, auf dem AllegroSurf DHCP-Anforderungen erwartet (67) sowie die Schnittstelle auf der Verbindungen angenommen werden (die IP Adresse Ihres AllegroSurf Servers).
  • Vorsicht geboten ist bei der Definition einer DHCP Scope, dem Adresspool. Vergewissern Sie sich bitte, dass bei einem lokalen Netzwerk (Ihr Rechner hat dann zB die IP Adresse 192.168.0.1), die Scope nicht die Adresse Ihres AllegroSurf Servers einschließt, hier geht's also erst mit 192.168.0.2 los und endet beispielsweise mit 192.168.0.254. Achten Sie bitte auch darauf, dass die Scope auch keine IP Adressen einschliesst, die in Ihrem Netz schon statisch vergeben sind.
  • Damit der Dienst auch seinen Betrieb aufnimmt, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf "DHCP Server" und wählen Sie "Start".
 
     
 

mehr zu DHCP finden Sie auf dieser Site: http://www.dhcp.org/

 
     
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  WWW (World Wide Web)    
     
 
Das Kürzel "www" kennen Sie sicherlich von den bekannten Internet-URLs: "http://www.kapper.net/" oder ähnliches. AllegroSurf ist ein HTTP Proxy. Das bedeutet, es nimmt lokale HTTP Anforderungen (typischerweise von Browsern) an und löst diese entweder durch Daten aus dem eigenen Cache oder durch das Anfordern der Daten aus dem Internet auf.
Wollen Sie den HTTP Proxyserver in AllegroSurf ändern, gehen Sie wie folgt vor:
  • Starten Sie den AllegroSurf Voyager und verbinden Sie sich mit der AllegroSurf Engine.
  • Wählen Sie im Menübaum links "Dienste".
  • Legen Sie einen WWW Proxyserver an oder wählen Sie einen bestehenden aus der Liste.
  • Tragen Sie im Feld "Akzeptiere Verbindungen auf Anschluss" die Anschlussnummer ein, auf der AllegroSurf HTTP Anforderungen erwarten soll (zB 80 oder auch oft verwendet 8080).
  • Sorgen Sie aber dafür, dass in Ihrem Browser auch eben dieser Proxyanschluss (und die IP-Adressen des AllegroSurf Servers in Ihrem LAN) eingetragen ist.
 
     
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  SMTP (Simple Mail Transfer Protocol)    
     
  Dieses Protokoll ist für den Versand Ihrer eMails zuständig.
Wenn Sie den AllegroSurf Voyager starten und ihn mit Ihrem AllegroSurf Server verbinden, wählen Sie links im Menübaum "Dienste". Sie werden sehen, dass der SMTP Proxy im Grunde ein besonders konfiguriertes TCP-Mapping ist. Vergewissern Sie sich, dass der richtige Anschluss (Standard 25) ausgewählt wurde. Tragen Sie dann unter "TCP Mapping" Ihren SMTP-Mailserver ein, welcher Ihnen beispielsweise von Ihrem Provider genannt wurde.
 
     
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  POP3 (Post Office Protocol Version 3)    
     
 

Um eMails zu empfangen, konfiguieren Sie einen POP3 Proxyserver. Wichtig dabei ist, dass Sie festlegen, auf welchem Anschluss der Proxyserver auf Anforderungen warten soll (Standard 110) und wie das Trennzeichen definiert ist. Das Trennzeichen kommt dann ins Spiel, wenn Sie Ihr eMail Programm konfigurieren.
Dort müssen Sie als Posteingangsserver den Namen oder die IP Adresse des Rechners eintragen auf der die AllegroSurf Engine läuft. Im Feld für den "Benutzer" tragen Sie den Benutzernamen ein gefolgt von dem Trennzeichen (zB #). Daran hängen Sie den Namen Ihres Mailservers (zB mail.anbieter.at). Das alles ergibt zum Beispiel: mein_konto#pop.kapper.net.

Alternativ können Sie im POP3 Proxyserver von AllegroSurf auch noch Ihren Standard-POP3-Server direkt angeben und müssen dann nicht Ihre POP3-Konten um "#popserver" erweitern. Aktivieren Sie dazu im POP3-Proxy "Anforderungen, die nicht für den Proxydienst bestimmt sind, weiterleiten an" und geben Sie dort den POP-Server an, beispielsweise "pop.kapper.net", wenn Sie Ihre eMail-Konten bei kapper.net nutzen wollen.

 
     
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  IMAP4 (Internet Message Access Protocol V4 )    
     
  Eine weitere Möglichkeit für den eMail-Empfang ist IMAP. Es wird wie SMTP auch als TCP Mapping konfiguriert und zwar mit Anschluss 143. Im eMail Programm müssen Sie auch hier die Einstellung so ändern, dass die Anforderung auf die AllegroSurf Engine umgeleitet wird, also der IMAP-Server quasi der AllegroSurf Server wird. Tragen Sie im Feld für den Posteingangsserver den Namen oder die IP Adresse des Rechners ein auf dem die AllegroSurf Engine läuft.

Mehr zu IMAP4 finden Sie im Netz unter http://www.imap.org/.
 
     
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  FTP (File Transfer Protocol)    
     
  Es ist wichtig, dass der Anschluss die richtige Nummer aufweist (Standard 21). Legen Sie hier auch fest, wie Benutzer und FTP Server von einander getrennt werden (zB mit "@" wie in User@ftp.kapper.net). In Ihrem FTP-Client, zB dem FTP Voyager, wählen Sie dann für den Internet-Zugang am besten die Methode "UserID = User@site:port".  
     
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  DNS (Domain Name System)    
     
  Der DNS Proxyserver erlaubt es AllegroSurf als lokaler DNS zu agieren und so DNS-Anforderungen anzunehmen und zu beantworten. Standardmäßig werden die Einstellungen für den Nameserver von AllegroSurf automatisch aus den Windows-Einstellungen übernommen. Wenn Sie in Windows keine Einstellungen für den DNS Server eingetragen haben, so bleibt das Feld für den Server leer. Sie sollten dann den Angaben Ihres Internet Service Providers folgen und dessen DNS-Server hier eintragen. Um Ihren Rechner für DNS zu konfigurieren, klicken Sie auf "Netzwerkumgebung" oder "Netzwerk". Wählen Sie das TCP/IP Protokoll und anschließend DNS. Geben Sie dort die IP Adresse Ihres AllegroSurf Proxyservers ein - oder aber Sie lassen sich den DNS-Server automatisch via DHCP zuweisen.  
     
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  kaskadierter Proxy    
     
  Wenn Sie das Glück haben, dass Ihr Internet Provider Ihnen auch einen HTTP Proxyserver anbietet, dann können Sie davon profitieren, in dem Sie einen kaskadierten Proxyserver für AllegroSurf definieren. Damit wird das Surfen für Sie nochmals beschleunigt. Wählen Sie im Menübaum "Dienste", selektieren Sie den gewünschten WWW Proxyserver und tragen Sie unter dem Menüpunkt "WWW | kaskadierter Proxy" ein, wie dieser Proxyserver zu erreichen ist.  
     
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  TCP Mapping Proxyserver    
     
  Sie wollen eine Punkt-zu-Punkt Verbindungen zwischen zwei AllegroSurf Engines herstellen? Dann sind Sie hier richtig. Legen Sie einen TCP Proxyserver in beiden Engines an und referenzieren Sie jeweils auf den anderen. Wenn diese Verbindung dann auch noch SSL-verschlüsselt oder komprimiert sein soll, aktivieren Sie "gegengleich" die beiden Optionen.
Natürlich können Sie über TCP Mapping Proxies auch normale Verbindungen herstellen, wobei ein bestimmter Anschluss am AllegroSurf Engine Rechner auf einen angegebenen geleitet wird.
 
     
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  Haben wir etwas vergessen? Schicken Sie uns doch eine eMail: support@allegrosurf.info  
     
     
 

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